Berliner Tageszeitung BZ uff berlinisch

Eene janze Zeitung uff berlinisch / berlinerisch / in Berliner Mundart

BZ auf Berlinisch

Am 08. April 2010 hat sich zum ersten Mal wohl überhaupt eine Berliner Tageszeitung getraut, eine ganze Ausgabe auf Berlinisch zu produzieren. Mut machte eine in Auftrag gegebene Forsa-Umfrage. Die Umfrage bestätigt auch unsere Meinung: die Mehrheit der Deutschen liebt die Berliner Schnauze, nämlich fast 70%.

Da das Berlinische nur eine gesprochene Sprache und keine Schriftsprache ist, liest sich die BZ natürlich etwas schwierig. Abhilfe schafft das laute Lesen oder Vorlesen.
Die Ausgabe war am Verkaufstag sehr schnell vergriffen, wir konnten jedoch noch einige Exemplare ergattern.

 

Download der BZ auf Berlinisch

Die BZ bietet einen Download der Berlinischen BZ als PDF an, allerdings 29 MB groß:
Download Berlinische BZ (Rechtsklick, dann: Ziel speichern unter…)

Link zum Bericht und weiteren interessanten Inhalten, wie Sprachproben und die Ergebnisse der Umfrage finden Sie hier: BZ uff Berlinisch

Auch der lokale Fersehsender TV Berlin berichtete über die Berlinische BZ:

 

Tägliche Meinung uff Berlinisch

Der Berliner Taxifahrer Kasupke hat immer seine eigene Meinung, natürlich uff Berlinisch.
Er sagt, wie es ist. Grosse Politik, kleine Politik oder einfach aus dem Leben. Das gibt er täglich in der Kolumne der Berliner Morgenpost wieder. Ein kleiner täglicher Sprachgenuss. Weiter so!

Link zu: Kasupke

 

Letzte Aktualisierung: 29. März 2012 · Kategorie: Berlinerisch – Berliner Jargon

3 Resonanzen zu “Berliner Tageszeitung BZ uff berlinisch”


 

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  1. […] the features on the issue on Visit Berlin, Deutsche Welle, Young Germany or the version of the Berliner Tageszeitung written in […]

  2. Ick fand das toll und hab selten soviel Spass beim lesen dea zeitung jehabt

  3. Tachchen Herr Kasupke!

    Jerade Taxifahran kocht jerade jetze det Wassa im H…, na, Se wissen schon! Un denn die Launen derer, die wejen allet rummosan tun.
    Orjinell Ihr Beitrach – eben ooch knorjke!
    Was de Morjenpost betrifft, kann ich nischt Schlechtet saren – se würd jerne jelesen, un ick hab schonn öfta wat für se jeschriem. Nu jibtet awa Blätta, deren Jesülze uff keene Hutkrempe jeht. Wenn man sisch drüwa uffrejen tut, klingt det etwa so:

    Det Schmierenblatt

    Man schreibt sich dort de Finga wund
    un macht Jerüchte rund.
    En Bourgeois
    klaut Münzen im Pissoir,
    en Katholik wird Atheist,
    en Schleppa Moralist,
    mancha der üwa ´n Dingen steht
    Joints aus Cannabis dreht.
    Eina steht ohne Makel im Leben
    un kassiert in Maskerade eben
    Brillis aus ’nem Panzaschrank,
    Hartgeld in ’na Bank
    und Scheine jleich im Bund –
    na und?
    Journalistische Kostbarkeiten
    sin jefracht in unsan Zeiten.
    So zauwat man ’nen Fuchs zum Hahn
    und ab und an
    ´nen Schakal zum Lamm
    und im Fiewa da Propajanda
    ´nen Rejenwurm zur Anakonda.